Fundamentkörper

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Bei unsicherem Untergrund ist die Fundamentgründung zeit- und kostenaufwändig, wenn die Fundamente bist auf tragfähige Schichten heruntergeführt werden müssen. Umfangreiche Bodenuntersuchungen stehen am Anfang und dann ist die Lösung zumeist standortspezifisch. Bei der Planung von Verkehrsbauten stehen Ihnen oft wichtige Informationen über den Untergrund nicht zur Verfügung und Sie müssen bei der Risiken einkalkulieren. Hier kann Ihnen meine Idee helfen.

Wenn die Armee schnell einen Fluss überqueren will und sich keine Brücke in der Nähe befindet, so baut sie eine Pontonbrücke. Dieses Prinzip lässt sich aber auch für Brückenbauten bei einem „fließfähigen“ Untergrund, z.B. Morast, Sumpfgebieten oder bei einem Untergrund mit wasserführenden Schwemmsandschichten anwenden. Auch hier gilt, Fundamentkörper nehmen eine stabile Lage ein, wenn die Auftriebskräfte gleich dem Gewicht sind, das auf das Fundament lastet, es sich im hydrostatischen Gleichgewicht befindet. In diesen Schichten können die Fundamentkörper bis zur hydrostatischen Gleichgewichtslage eingespült werden und behalten dann diese Lage bei, wenn die Belastungen gleich bleiben. Bei Verkehrsbauten, z.B. Brücken sind die variablen Belastungen durch die Fahrzeuge im Verhältnis zur Masse der Brücke sehr gering, Schwankungen dieser Belastung wirken sich so nur in geringem Maße auf die Lage des Fundaments aus. Zudem ist die Fließgeschwindigkeit dieser Schichten deutlich geringer als die von Wasser, eine neue Gleichgewichtslage stellt sich erst nach Stunden ein und würde dann ohnehin nur Lageveränderungen im cm-Bereich bedeuten.

Nachteilig bei diesen Fundamenten ist, dass sie Seitenkräfte nur in geringem Maße aufnehmen können. Daher sollte die Last über Rollen auf den Fundamentkörper aufgesetzt werden, damit schädliche Seitenkräfte vermieden werden.

In der Einschwemmphase muss die finale Belastung durch Ballast nachgebildet werden. Dies kann durch Ballastwasser im Fundamentkörper oder aufgesetzte Betonteile erfolgen.

Wenn in dieser Phase die Belastung vergrößert wird, so beschleunigt dies den Einschwemmvorgang.

Da hier für verschiedene Untergrundschichten ein Fundamenttyp eingesetzt werden kann, können diese Teile vorgeformt und in Serie produziert werden.

Mit dieser Technologie kann eine hohe Planungssicherheit bei Bauzeit und –kosten gewährleistet werden.

Besonders gut eignet sich diese Technologie bei Straßenbauten im Unterlauf oder Mündungsgebiet von Flüssen, da hier der Untergrund in Breiten von oft mehr als zehn Kilometern unsichere Schichtungen aufweist. Viele sinnvolle Verkehrsbauten sind oft aus diesen Gründen nicht ausgeführt worden. Mit geringen Änderungen der Fundamentform (flacher und breiter) kann man diese Fundamente auch im Wasser einsetzen und somit Inseln verbinden. Wenn die Fundamentkörper nur teilweise im Untergrund eingespült sind und der obere Teil sich im Wasser befindet, z.B in einem Fluss oder See, so sollte der Schaft des Fundamentkörpers die durchschnittliche Dichte von 1 aufweisen, damit er bei steigendem Wasserstand nicht aufschwimmt.

 

 

 

 

 

  

  

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